Integrated Charging System
Polar hat in seiner Forschungs- und Entwicklungsabteilung ein hochinnovatives integriertes Ladesystem entwickelt, das die sofortige Anzeige des Ladestatus eines Batteriesatzes, durch die Übertragung von Daten über Funk ermöglicht und somit eine sofortige Fernauswertung des Ladesystems und deren korrekte Anwendung ermöglicht. Weiterhin ist eine genaue Planung des Zeitplanes und somit der Nutzung der Fahrzeuge anwendbar.
Das System ist auf drei Ebenen aufgebaut:
Stufe 1 (Batterien).
Alle Batterien werden mit einem integrierten elektronischen Steuergerät (BMS – Battery Manager System) ausgestattet, das sowohl in den Entladephasen (Energieversorgung des Fahrzeugs) als auch in den Ladephasen (Energieempfang durch das Ladegeraet), kontinuierlich alles aufzeichnet:
- Batteriespannung
- Aktueller Ein- oder Ausgang Batterietemperatur
-
- Wasserstand
Bei der Verbindung mit dem Ladegeraet kommuniziert das BMS über eine CAN-BUS-Schnittstelle mit dem Ladegeraet. Zuerst teilt es seine Identität und den Prozentsatz der Entladung mit, damit der Leistungsschalter die Ladeparameter korrekt einstellen kann. Dies dient dazu, die gesamte Ladung in der vorgegebenen Zeit (typischerweise 8 oder 10 Stunden) zu erreichen. Dann werden die Daten übertragen, die während der Entladeperiode gespeichert und gesammelt wurden, in der sie nicht mit einem Ladegeraet in Verbindung standen. Schließlich werden Sofortdaten übertragen, solange sie mit dem Ladegeraet verbunden bleiben.
Stufe 2 (Ladegerät).
Die Ladegeraete kommunizieren mit den BMS über den CAN-BUS, wenn sie verbunden sind. Sie liefern den Ladestrom gemäß der eingestellten Kurve, öffnen das Destillierwasserspendeventil auf Signal vom BMS.
Sie kommunizieren per Funk mit Level 3 (Kontrollraum). Sie übertragen die im BMS gespeicherten Daten und während des Ladevorgangs die Sofortdaten.
Stufe 3 (Kontrollraum).
Auf der Festplatte des angeschlossenen PCs kann der gesamte Verlauf der Ladungen überprüft werden.
